Hier entsteht derzeit ein neues Bildungs- und Lernhaus (wir berichteten), dessen Wände aus hoch wärmedämmenden und nichtlasttragenden Strohballen bestehen. Sie werden später mit Lehmputz versehen. Dieses Gebäude wird nicht nur das größte Strohballenhaus Deutschlands, es ist auch im Werra-Meißner-Kreis das einzige Haus dieser Bauart. Durch die Verwendung von Holz und Stroh minimiert man den Energieverbrauch und erntet gewissermaßen vor der Haustür die Baustoffe.
Durch einen hohen Anteil an Eigenleistung werden einerseits die Kosten reduziert und andererseits der Spaßfaktor auf der Baustelle erhöht. Freiwillige Helfer, nicht nur aus der Jugendbewegung, sind auf Burg Ludwigstein herzlich willkommen. Ansprechpartnerin ist Meike Pilsl (Telefon 05542 / 5017-0).
HeRo-Fachreferent und Diplom-Bauingenieur Norbert Quast verschaffte sich jetzt vor Ort einen ersten Eindruck über den aktuellen Stand der Bauarbeiten. Das Kompetenzzentrum HessenRohstoffe begleitet den Fortschritt der Baumaßnahme auf seiner Homepage kontinuierlich.